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Sprachwelt.de - Sprachen (A-Z) - Althebräisch

Johannes Renz, Wolfgang Röllig
Handbuch der Althebräischen Epigraphik
3 Bände, Band 2 in zwei Teilbänden



Das dreibändige Werk enthält eine zusammenfassende Bearbeitung aller althebräischen Inschriften vom 10. bis zum 6. Jh. v.Chr. Eine solche Textsammlung mit ausführlichem philologischem, lexikalischem und historischem Kommentar ist seit langem ein Desiderat der Forschung, zumal zahlreiche neu gefundene Schriftdenkmäler verstreut publiziert und deshalb nur schwer erreichbar waren. Die Texte stellen eine grundlegende Informationsquelle zur Geschichte, Kultur-, Religions- und Wirtschaftsgeschichte des alten Israel dar, ergänzen und modifizieren zum Teil die Nachrichten des Alten Testaments und werden in diesem "Handbuch", das die Forschung zusammenfasst, leicht zugänglich gemacht.

Das Buch ist für alle diejenigen gedacht, die am Alten Testament und seiner Umwelt, an der Geschichte Israels und Palästinas, an der semitischen Epigraphik und Philologie Interesse haben. Als ein Handbuch soll es die bisherige Forschung zusammenfassen und Anregungen für künftige Arbeiten auf dem Gebiet der althebräischen Inschriften geben.

Da die Datierung der Schriftdenkmäler auch für die archäologische Arbeit von entscheidendem Interesse ist, wurde methodisch besonders auf die Paläographie zurückgegriffen, die zusätzliche Datierungskriterien an die Hand gibt. Darüber hinaus werden die durch die Texte aufgeworfenen lexikalischen und grammatischen Probleme ausführlich behandelt und in den Rahmen der hebraistischen Forschung gestellt.

Leseprobe:
Die nun vorliegende Textsammlung zur althebräischen Epigraphik hat eine längere Vorgeschichte. Schon bald nach Erscheinen der Textsammlung KAI war mir klar, dass die dort gebotene Auswahl und Kommentierung der althebräischen Inschriften keinesfalls den Ansprüchen genügte, die man mit Recht an gerade dieses Material stellen würde. Eine einfache Ergänzung oder Erweiterung verbot sich aber aus verschiedenen Gründen.
Vor allem sah ich mich mit dem Faktum konfrontiert, dass sich in diesem Bereich das verfügbare Material überdurchschnittlich rasch vermehrte. Das ist besonders der großen Aktivität israelischer Archäologen in Palästina zu verdanken, aber auch deren besonderer Sorgfalt und Umsichtigkeit bei Surveys und Grabungen, sodass auch kleine und kleinste Schriftdenkmäler nicht verloren gingen. Ferner hat auf dem Gebiet der althebräischen Epigraphik die Forschung - auch mit zahlreichen Hypothesen - besonders große Diskussionen ausgelöst und Fortschritte gebracht, die nicht einfach resümiert werden konnten. Da sich also eine einfache Erweiterung von KAI nicht vertreten ließ, auch eine bloße Fortschreibung der klassischen Handbücher von D. Diringer und S. Moscati nicht sinnvoll erschien, griff ich gern den Vorschlag der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft auf, eine selbständige Publikation zu diesem Materialkomplex zu versuchen.
Geplant war zunächst ein Band analog zu Mark Lidzbarksis klassischem "Handbuch der nordsemitischen Epigraphik" (1889) - das übrigens nur eine einzige althebräische Inschrift, die vom Siloah-Kanal, enthielt. Neben einer einfachen Sammlung der wesentlichen Texte mit analytischem Glossar sollte in zusammenfassenden Kapiteln der sprachliche und sachliche Ertrag der Inschriften dargestellt und knapp resümiert werden. Die Materialsammlungen gingen auch noch von diesem Konzept aus, doch stellte sich in Diskussionen mit Joh. Renz rasch heraus, dass damit allein der Forschung nicht gedient wäre. Vielmehr musste durch genaue paläographische Analyse einerseits, die sorgfältige Berücksichtigung von allen verfügbaren Texten andererseits und durch die Auseinandersetzung mit der gesamten Literatur für zukünftige Forschung ein Fundament gelegt werden, das jedem interessierten Forscher die Weiterarbeit aufgrund des ‘Handbuches’ ermöglichen würde. So wurde also nicht nur Vollständigkeit beim Textmaterial angestrebt, sondern auch durch paläographische Analyse die Datierungsgrundlage und durch zeichnerische Dokumentation aller Denkmäler die Überprüfung der Ergebnisse gesichert. Lediglich die fotografische Dokumentation musste aus Kostengründen entfallen.

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1994, 1084 S.
138,05 Euro
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