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Sprachwelt.de - Sprachen (A-Z) - Norwegisch

Tom Holta Heide, Francoise Liegaux Heide
Assimil Norwegisch ohne Mühe
Lehrbuch


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Sie wollen schnell und einfach Norwegisch lernen? Sie wollen es nicht nur verstehen, sondern ein echter Gesprächspartner sein?

Dann halten Sie den Erfolg schon in Ihren Händen. Millionen Menschen in aller Welt haben bereits erfolgreich autodidaktisch eine Sprache mit der Assimil-Methode erlernt.

Auch Sie können sich Norwegisch in einer halben Stunde pro Tag aneignen. Ohne teures Zubehör. Ohne technischen Firlefanz.

Dabei werden Sie die Sprache nach dem Prinzip des natürlichen Assimilierens aufnehmen, ähnlich wie Sie als Kind Ihre Muttersprache erlernt haben.
Zu Anfang, in der passiven Phase, lernen Sie nur durch Wiederholen und Verstehen des Stoffs. Erst in der anschließenden aktiven Phase bilden Sie eigene Sätze und vertiefen dabei Ihre Vokabelkenntnisse.

Schon nach 2 Monaten können Sie sich gut verständigen. Nach weiteren 3 Monaten werden Sie sich fließend in Ihrer neuen Fremdsprache unterhalten können: in modernem, lebendigem Norwegisch.

Dieser Kurs eignet sich sowohl für Anfänger als auch für alle, die ihre Sprachkenntnisse auffrischen wollen.

Sprachaufnahmen mit allen Lektionen des Buches erhalten Sie auf Audio-CDs bzw. -Cassetten. Ausschließlich mit Muttersprachlern produziert, sind sie eine ideale Ergänzung Ihres Studiums.

Vorwort:
Hjertelig velkommen til Norge - "Herzlich Willkommen in Norwegen" - Wir begrüßen Sie zu Ihrem Norwegischstudium. Auch wenn wir diesen Kurs "Norwegisch ohne Mühe" genannt haben, so gibt es gleich zu Beginn ein kleines Problem mit diesem Versprechen. Nein, nicht die "Mühe" ist gemeint, sondern die Frage, welches "Norwegisch" wir überhaupt meinen. Denn so vielfältig die norwegische Landschaft ist - von verträumten Stranden und Küsten im Süden bis zu schroffen Fjorden und der Eiswüste im Norden - so bunt ist auch der Sprachreichtum dieses nördlichen Königreichs.
Eine Hochsprache, wie wir sie kennen, ist dem Norweger völlig fremd. Das Land liebt und pflegt seinen Dialektreichtum. Dennoch kristallisierten sich mit der Zeit zwei norwegische Sprachen heraus. Um die sprachliche Vielfalt in Norwegen verstehen zu können, muß man ein klein wenig in seine Geschichte eintauchen.

Nynorsk - Bokmål
Die dänische Übermacht, die seit dem 15. Jh. in Norwegen spürbar ist, drückte dem Land auch in der Sprachkultur seinen Stempel auf. Als Gegenbewegung zur stark dänisch geprägten bokmål (Buchsprache) oder riksmål (Reichssprache) entwickelte Ivar Aasen Mitte des 19. Jh. seine Vision einer eigenständigen, ur-norwegischen Sprache, die sich wieder auf ihre Wurzeln besinnen sollte: Nynorsk (Neu-Norwegisch) bzw. landsmål (Landsprache) wurde geboren. Ausgehend von den westnorwegischen Dialekten konstruierte der Linguist Aasen eine bereinigte Nationalsprache, die für das einfache Volk als Gegengewicht zur kulturellen Überfremdung der dänisch beeinflußten Oberschicht in den Städten gedacht war. Unermüdlich kämpfte er für sein Ziel und konnte auch den Triumph erleben, daß "sien nynorsk" 1885 als zweite offizielle Sprache anerkannt wurde. Mitten in der aufkeimenden Bewegung, die Norwegen wieder von Dänemark lösen wollte, erkannten die Anhänger eines eigenständigen Norwegens den Charme einer "eigenen" Sprache und versuchten, nynorsk zu verbreiten. Doch trotz aller redlichen Mühen und obwohl bedeutende Literatur in nynorsk verfaßt wurde, blieb diese Sprache ein Kunstprodukt.
Nynorsk imitierte zwar die landläufigen alten Dialekte, aber richtig zu Hause war es nirgends. Darüber hinaus empfanden die "Städter" diese neue Kunstsprache als zutiefst proletarisch, und die Bauern sprachen lieber ihren eigenen Dialekt. Mit der zunehmenden städtischen Kultur verlor Aasens Sprache immer mehr Anhänger und wurde schließlich in den Hintergrund gedrängt. Mehrere grammatikalische Veränderungen und Rechtschreibreformen gaben schließlich dem bokmål eine Gestalt, die jedem Wunsch nach einem vom Dänischen bereinigten Norwegisch ausreichend Rechnung trug. Die kurze Karriere des nynorsk fand so ihr rasches Ende. Wer heute Norwegisch sagt, meint somit fast ausnahmslos bokmål.
Und so haben wir uns in diesem Lehrbuch ebenfalls für bokmål entschieden. Nur dort, wo es zum Verständnis unbedingt notwendig ist, werden auch Formen des nynorsk mit behandelt. Übrigens: Der Verständigung im Land schadet dies keineswegs: Mit bokmål können Sie sich überall verständigen; und das nicht nur in Norwegen - auch in Dänemark und Schweden wird man Sie verstehen.

Norwegisch - eine germanische Sprache
Daß Norwegisch eine germanische Sprache ist, eng verwandt mit Deutsch und Englisch, merken Sie spätestens beim Überfliegen der Lektionstexte. Viele Bedeutungen erschließen sich ganz zwanglos von selbst, und ganze Sätze klingen fast wie im Deutschen (besonders wenn man die plattdeutschen Dialekte versteht). Dennoch hat für uns Norwegisch einige ganz ungewohnte Überraschungen parat; Liebhaber einer strengen Grammatik werden enttäuscht sein: Kaum eine andere Sprache bietet soviel Freiheit wie das Norwegische: Obwohl man auch dort die drei grammatikalischen Geschlechter kennt (anders als in den benachbarten skandinavischen Sprachen Dänisch und Schwedisch, bei denen das männliche und weibliche Geschlecht zu einer einzigen Form zusammengefallen sind), können viele Substantive je nach Vorliebe männlich, weiblich oder sächlich dekliniert werden. Und eine dem Hochdeutschen vergleichbare genormte Aussprache wird man zwischen Kristiansand und Hammerfest vergeblich suchen. Ein Land, das so sehr von seinen Dialekten geprägt ist, konnte und wollte sich nicht zu einer engen Normaussprache verführen lassen. Mehr oder minder spricht jeder in seinem eigenen Heimatdialekt - und wird verstanden.
Was auf den ersten Blick abschreckend, verwirrend und kompliziert aussehen mag, ist aber Ihre große Chance. Sprechen Sie direkt von Beginn an mit, haben Sie keine Angst, ein Wort falsch auszusprechen. Solange Sie in eine bestimmte Bandbreite bei der Aussprache einhalten, werden Sie auch mühelos verstanden. Norwegisch ist eine Sprache, die Sie nicht in ein enges phonetisches Korsett zwingen läßt. Nutzen Sie die Freiheit, die Ihnen Norwegisch bietet.

"Norwegisch ohne Mühe" - Einleitung
Natürlich lernt sich eine fremde Sprache nicht im Schlaf. Aber wenn Sie unseren Hinweisen folgen und regelmäßig mit diesem Buch arbeiten, werden Sie merken, daß sich die Mühe doch im erträglichen Rahmen hält. Die Voraussetzung für Ihren Lernerfolg ist die Regelmäßigkeit, mit der Sie lernen. Widmen Sie der norwegischen Sprache täglich ca. 20-30 Minuten. Haben Sie einmal wenig Zeit, so vermindern Sie die Lerndosis lieber, als daß Sie sie ganz streichen; Sie müssen auch nicht pro Tag eine Lektion durcharbeiten. Lesen Sie, bevor Sie beginnen, die Einleitung, besonders die Erläuterungen zur Aussprache und die Liste der Laute. Beides ist eine wichtige Ergänzung zu den Tonaufnahmen. Außerdem wird hier beschrieben, wie Sie die vereinfachte Lautschrift lesen. Vor allem in den ersten Tagen Ihres Studiums sollten Sie sich die Liste der Laute möglichst täglich ansehen und die Laute laut und deutlich nachsprechen.

Passive und aktive Phase
Wie alle Assimil-Kurse gliedert sich auch dieser Kurs in eine passive und eine aktive Phase (auch "2. Welle"). Bis Lektion 49 lernen Sie zunächst passiv, d.h. Sie sollen nur verstehen, was Sie lesen und hören. Sie sollen möglichst oft die Aufnahmen anhören, die Aussprache trainieren, die Anmerkungen lesen und die Übungen absolvieren. In dieser Phase bilden Sie noch keine eigenen Sätze, sondern lernen lediglich passiv.
Mit Lektion 50 beginnt die aktive Phase oder "2. Welle". Sie finden nun am Ende jeder Lektion den Hinweis "Zweite Welle:", gefolgt von einer Lektionsnummer. Nachdem Sie eine Lektion wie gewohnt studiert haben, gehen Sie zurück zu der angegebenen Lektion, wiederholen diese und versuchen dann, den deutschen Dialog auf der rechten Buchseite auf Norwegisch zu formulieren, wobei Sie die linke Buchseite zudecken. Dies üben und wiederholen Sie so lange, bis Sie den Text korrekt in die Fremdsprache übersetzen können. Die gleiche Übung können Sie selbstverständlich auch mit den Übungen machen.

Assimil Verlag, 2000, 502 S.
20,00 Euro
Hardcover, M. Illustr. v. J.-L. Gousse
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