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Sprachwelt.de - Sprachen (A-Z) - Mittelhochdeutsch

Hilkert Weddige
Mittelhochdeutsch


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Diese Einführung beschreibt das Mittelhochdeutsche historisch-systematisch nach seiner Stellung innerhalb der Geschichte der deutschen Sprache und vermittelt knapp und übersichtlich die Kenntnisse, die zum Verstehen und Übersetzen mittelhochdeutscher Texte notwendig sind.

Diese knappe Darstellung vermittelt übersichtlich die Kenntnisse, die zum Verstehen und Übrsetzen mittelhochdeutscher Texte befähigen. Sie ist auf die Bedürfnisse des Mediävistik-Studium zugeschnitten. Besonders Wert wird auf die Erläuterung von wichtigen Begriffen der höfischen Literatur gelegt. Schon die Kenntnis weniger Regeln des lautlichen und grammatischen Wandels eröffnet einen Zugang von Neuhochdeutschen her.

Das Buch möchte Mut machen zum Lernen: Mittelhochdeutsch ist eine uns fremd gewordene Sprachstufe des Deutschen, aber keine Fremdsprache.

Vorwort:
Diese Einführung in das Mittelhochdeutsche ergänzt meine "Einführung in die germanistische Mediävistik". Sie soll die sprachgeschichtlichen Kenntnisse vermitteln, die zum Verstehen und Übersetzen mittelhochdeutscher Literatur nötig sind.
Die Auswahl stützt sich in Teilen auf die Darstellungen von H. Krahe/W. Meid, H. de Boor/R. Wisniewski und U. Gerdes/G. Spellerberg, in der Hauptsache aber auf die "Mittelhochdeutsche Grammatik" von Hermann Paul. Dieser hatte 1881 sein Lehrbuch "für den praktischen Zweck" noch knapp gehalten und nur auf die Abweichungen vom Neuhochdeutschen Wert gelegt. Die späteren Bearbeitungen haben das Buch immer mehr anschwellen lassen, mit zahlreichen Anmerkungen zu Besonderheiten überfrachtet, aber auch um einen grundlegenden Teil zur Syntax erweitert: Aus dem Lehrbuch ist ein unentbehrliches Nachschlagewerk (von insgesamt 645 Seiten) geworden. Dank Peter Wiehl und Siegfried Grosse hat die Neubearbeitung von 1989 nun auch wesentlich an Klarheit und Übersichtlichkeit gewonnen.
Ein solches Generationenwerk bleibt unersetzlich. Meine Darstellung ist pragmatisch auf die Bedürfnisse des Unterrichts zugeschnitten. Sie zielt auf einen knappen und dennoch umfassenden Überblick. Sie beschreibt das Mittelhochdeutsche systematisch unter den Aspekten der Lautgeschichte, Morphologie, Syntax und Semantik und zugleich historisch nach seiner Stellung innerhalb der Geschichte der deutschen Sprache. Sie konzentriert sich auf die regulären Entwicklungen. Ihr Beschreibungsinstrumentarium ist das traditionelle der Historischen Grammatik.
Das Sprachstudium innerhalb der germanistischen Mediävistik ist jedoch heute auf das Literaturstudium bezogen. Das macht Abstriche erforderlich: Auf eine systematische Darstellung der Phonologie wird verzichtet. Der Abriß zur historischen Einzelwort-Semantik genügt sicherlich nicht allen linguistischen Postulaten. Aus der mittelhochdeutschen Syntax werden nicht die vielen graduellen, sondern nur die wenigen essentiellen Abweichungen gegenüber dem Neuhochdeutschen vorgestellt. Das Althochdeutsche wird dort herangezogen, wo es zum Verständnis des Mittelhochdeutschen unerläßlich ist, doch mehr betont werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Vergleich zum Neuhochdeutschen. Das Mittelhochdeutsche ist keine Fremdsprache, sondern eine uns fremd gewordene Sprachstufe des Deutschen. Schon die Kenntnis weniger Regeln des lautlichen und grammatischen Wandels eröffnet einen Zugang vom Neuhochdeutschen her.
Um so schwerer sind die Bedeutungsdifferenzen zwischen dem Mittel- und dem Neuhochdeutschen zu fassen. Besonderer Wert wird darum auf die Worterläuterungen gelegt. Dazu gehört die Anschauung am konkreten Text; man braucht nun einmal die Erfahrung beim Übersetzen. Deshalb sind der Darstellung kommentierte Übungstexte beigegeben. Um dabei von vornherein eine Brücke zur Literaturgeschichte zu schlagen, werden zum Teil Beispiele aus der "Einführung in die germanistische Mediävistik" wieder aufgegriffen.
Diese Einführung möchte Mut machen zum Lernen und auf die selbständige Lektüre auch umfangreicherer Quellen vorbereiten: Wer über die "essentials" des Mittelhochdeutschen frei verfügt, nämlich in seinem Gedächtnis, braucht nicht mehr ständig im Wörterbuch und in der Grammatik nachzuschlagen.
Zur zweiten Auflage (1997):
Erfreulich rasch kommt es zu einer Neuauflage. Bei dieser Gelegenheit konnte noch einiges korrigiert, verbessert und ergänzt werden; wesentliche Änderungen habe ich jedoch nicht vorgenommen. Wertvolle Anregungen verdanke ich Ursula Schulze, Helmut Graser und Lambertus Okken.
Zur dritten Auflage (1999):
Die lebhafte Nachfrage ermöglicht bereits eine weitere Auflage. Neben kleineren Berichtigungen werden "Die böse Adelheid" und Walthers "Elegie" jetzt nach den neuen Editionen von Klaus Grubmüller und Christoph Cormeau zitiert.
Über Auswahl und Kommentierung der Übungstexte läßt sich gewiß streiten; im Unterricht wird man ohnehin eigene Akzente setzen. Gleichwohl hoffe ich, daß die Textproben, von denen einige im Faksimile und in diplomatischer Transkription wiedergegeben werden, doch einen ersten Eindruck von der Vielfalt jener Überlieferungsrealität vermitteln können, die in einer Darstellung des "Normalmittelhochdeutschen" notwendig zu kurz kommt.
Zur fünften Auflage:
Die Darstellung wurde in einigen Details modifiziert und aktualisiert; sie bleibt jedoch im wesentlichen unverändert.

Der Autor
Hilkert Weddige ist Akademischer Direktor i. R. für deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit an der Universität München.

Verlag C. H. Beck, 2004, 210 S.
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